Über Grenzen
Felix Mendelssohn Bartholdy, Michael Beer und Ignaz Moscheles


Besetzung:
ensemble1800berlin
Liv Heym, Violine
Thomas Kretschmer, Violine
Annette Geiger, Viola
Patrick Sepec, Violoncello
Lucas Blondeel, Fortepiano
Alexander Weise, Sprecher
Kathrin Wittler, Vortrag
Ernst Osterkamp, Vortrag
Andrea Klitzing, Moderation


Über Ruhm, Anerkennung und Ausgrenzung jüdischer Künstler im 19. Jh.
Felix Mendelssohn Bartholdy führte ein rastloses Leben. Als Pianist und Komponist reiste er nach Frankreich, Italien, in die Niederlande, die Schweiz und am häufigsten nach England. Auch Ignaz Moscheles, Klavierlehrer und Freund FMBs wurde als der größte Klaviervirtuose seiner Zeit in Europa umjubelt. Die Schriften und Briefe des Autors Michael Beer ("Der Paria"), ein Bruders Giacomo Meyerbeers und mit FMB entfernt verwandt, geben einen genauen Einblick in jene Aspekte jüdischen Lebens am Beginn des 19. Jahrhunderts, die unter den Berichten über Ruhm und Erfolg verborgen bleiben und von Ausgrenzung, Diskriminierung und Rassismus handeln.
Dieses Programm ist der zweite Teil des interdisziplinären Musik-Projekts des
ensemble1800berlin "Es ist dafür gesorgt, dass die Bäume in den Himmel wachsen" zur Sichtbarmachung neuer Perspektiven auf das Leben jüdischer Komponisten, Komponistinnen und Schriftsteller am Beginn des 19. Jahrhunderts in Berlin und Europa. Es wird gefördert durch:





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