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Besetzung:
ensemble1800berlin
Andrea Klitzing, klassische Flöte
Thomas Kretschmer, Violine
Patrick Sepec, Violoncello
Lucas Blondeel, Hammerflügel

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IM STURM!
Beethovens N° 1, Mozarts "Jupiter" und Haydns "Uhr"

Foto: Stefan Röhl
Drei der berühmtesten Sinfonien des 18. Jahrhunderts stehen im Zentrum dieses Programms. Beethovens erster Sinfonie werden zwei Spätwerke Mozarts und Haydns gegenübergestellt, die jeweils kurz vor und nach der französischen Revolution in den Jahren 1788 und 1794 in Wien und London entstanden sind. Es waren stürmische Zeiten: So wie Haydn den Esterhazy-Hof in Wien als ungebundener Mann Richtung London verlassen konnte, um dort unter ihm völlig unbekannten ökonomischen Verhältnissen sein Glück und Geld zu machen, so hatte zur gleichen Zeit Beethoven Bonn den Rücken gekehrt, um in Wien als freier Komponist und Pianist Fuß zu fassen. Die Unruhe der Reisenden und ihre Suche nach Überraschendem und Unvermutetem ist allen drei Werken eigen. Die Formsprache und Motiv-Verarbeitung Beethovens übertraf jedoch bereits mit der 1. Sinfonie alles bis dahin Bekannte und dies vom ersten Akkord an.
Das ensemble1800berlin greift das Momentum der Überraschung auf, in dem es im Sturm die drei Sinfonien als Kammermusik-Arrangements des frühen 19. Jahrhunderts interpretiert, aus der Feder der Pianisten und Verleger Johann Nepomuk Hummel und Muzio Clementi. Die Haydn- und Beethoven-Sinfonien Hob 101 und N° 1 erklingen 2027 (nicht nur) in Berlin zum ersten Mal in diesen Versionen mit ihrem einzigartigen Klangbild rund um einen historischen Hammerflügel, hingegen die Jupiter-Sinfonie von Mozart zum langjährigen Repertoire des ensemble1800berlin gehört und unter seinen Interpretationen nicht nur eine der schwersten sondern auch der liebsten ist.
Programm
Wolfgang Amadeus Mozart
Sinfonie in C-Dur, KV 551 (1788), genannt "Jupiter"
bearbeitet von Johann Nepomuk Hummel 1823
Joseph Haydn
Sinfonie in D-Dur, Hob 101 (1794), genannt "Die Uhr"
bearbeitet von Muzio Clementi 1822/23
Ludwig van Beethoven
Sinfonie in C-Dur, op. 21 Nr. 1 (1799-1800)
bearbeitet von Johann Nepomuk Hummel 1825
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